


Rosenheim - Trotz 3,4 Millionen Arbeitsloser ist in Deutschland ein zunehmender Mangel an qualifizierten Ingenieuren und Technikern zu vermelden. Die rund 58 000 mittelständischen beratenden Ingenieurbüros schlagen daher Alarm und möchten die Politik für dieses Thema sensibilisieren.

Über die Sorgen und Probleme des Verbandes Beratender Ingenieure ließ sich Daniela Raab von Andreas (links) und Gerhard Duschl informieren. - Foto Engelhardt
Auf Vermittlung des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI) besuchen derzeit bundesweit über 150 Bundestagsabgeordnete Ingenieurbüros, so auch Daniela Raab die Diplom-Ingenieure Gerhard und Andreas Duschl. Bei eine Besichtigung der Firma, die im Bereich regenerativer und rationeller Energieanwendung einen ausgezeichneten Ruf genießt und 95 Akademiker, Praktiker und Meister beschäftigt, wurde Raab, mit den „Problemen und Sorgen" des Hauses und der Zunft der beratenden Ingenieure konfrontiert.
Zu diesen „Sorgen" gehöre, dass die „Leistungsbeschreibung" im Beratervertrag noch nicht als verbindlicher Teil in der Honorarordnung fixiert ist. Raab kannte dieses Problem und versicherte, dass eine Lösung im Rahmen einer kleinen Gesetzesnovelle demnächst in den zuständigen Gremien behandelt und verabschiedet wird. Was andere Probleme betreffe, wolle die Ab geordnete diese in Berlin an den „richtigen Stellen vortragen und bewusst machen".